Gespenster der Geschichte

Aus der Geisendörfer-Jury Allgemeine Programme 
von: Heike Hupertz

epd Medienschelte ist in. Zu schnell werde geurteilt, zu stark zugespitzt, zu seicht sei vieles, was in den Medien zu hören, zu sehen und zu lesen ist. Das mag häufig zutreffen. In der Jury des Robert Geisendörfer Preises beschäftigen wir uns jedoch alle Jahre wieder mit den Produktionen, die aus der Masse herausragen, die aber häufig leider nur wenig Beachtung fanden. Beiträge, die nicht schwarz-weiß zeichnen, sondern gesellschaftliche Konflikte differenziert betrachten.

„Im Zweifel relevant!“ – Robert Geisendörfer XXL Symposium

Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen, die WDR-Journalistin Isabel Schayani, GEP-Geschäftsführerin Stefanie Schardien und Florian Höhne, Professor für Medienethik, diskutierten bei dem Symposium "Im Zweifel relevant! Eine Standortbestimmung evangelischer Publizistik in Krisenzeiten", das vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik beim ZDF in Mainz veranstaltet wurde. Die Diskussion fand vor der Verleihung des Robert Geisendörfer Preises am 16. September 2026 statt.

Symposium 2026

Erstmals wurde die Preisverleihung in diesem Jahr von einem Symposium begleitet. Zum Thema „Im Zweifel relevant! Eine Standortbestimmung evangelischer Publizistik in Krisenzeiten“ sprach Prof. Dr. Bernhard Pörksen. Weitere Podiumsgäste waren Isabel Schayani, Prof. Dr. Florian Höhne und Dr. Stefanie Schardien.

Roman Twork-Landwehr

Roman Twork wurde 1989 im thüringischen Eisenach geboren, wuchs in Ruhla auf und hat an der Universität Leipzig Sozialwissenschaften und Philosophie studiert und mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Seit 2020 ist er beim MDR festangestellt, wo er zunächst als Redaktionsleiter Digitale Formate und funk in der Programmdirektion Halle tätig war.

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